(Aus dem eigenen Bilder-Repertoire, wahrscheinlich eins der mutigsten Dinge, die ich je getan habe :P)
Und jetzt zu einem Text von einem Flyer des Fachbereichs Lehramt von meiner Uni (ich fand ihn einfach inspirierend, v.a. weil ich gerade unter einer kleinen Schreibblockade leide, weil ich schon den ganzen Tag über Transkriptionen von englischen Sätzen hänge)
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Fünf nach zehn, die letzte Rolltreppe nach oben.
Den Joster in der Hand.
Ein letzter Blick zurück auf das Seerhein-Center und seine verbliebenen
NIGHTCALL!
Da ist etwas in dir, es ist schwierig zu erklären.
Letzte Runde. Looping Louie und Gedanken drehen sich.
Leere Flaschen rollen. Vorne kein Licht. Hinten kein Licht.
Einfach fahren. Bahnschranken unten.
Zehn Minuten in Petershausen - Die Stadt und Nacht atmen.
Da ist etwas in dir, es ist schwierig zu erklären.
Hände abklatschen, Schlange stehen.
Wegbier leeren.
Mit dem Gang von Ryan Gosling den Türsteher passieren,
Mit dem Ego von Howard Wolowitz die Tanzfläche betreten.
Schlagartig:
Lamettagewitter. Süße Endorphinschübe. Zuckerschock.
Herzrasen.
Liebe
Da ist etwas in dir, es ist schwierig zu erklären.
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Und während ich hier versuche die Stubenfliege (die mir seit Tagen auf die Nerven geht) zu verscheuchen denke ich nach, was ich eigentlich über den Text denke.
"Mit dem Ego von Howard Wolowitz die Tanzfläche betreten"
Vor 2 Jahren hätte ich mir das nie vorstellen können, dass ich genau das möchte.
Also nicht die Stelle mit dem Ego (der Zug ist wohl abgefahren :) ) Aber der Teil mit der Tanzfläche.
Ich spiele derzeit ungewöhnlich oft mit dem Gedanken in eine Disco (oder heutzutage: Club ;D) zu gehen, alle Hemmungen fallen zu lassen und zu dancen, (Mein 17-Jähriges Ich würde jetzt lauthals lachen) aber es ist schon irgendwie wahr, das Studium ist eben ein neuer Lebensabschnitt.
Manchmal freue ich mich und sage "Es wird alles anders sein!"
Dann denke ich nach, und stelle fest "Es wird alles anders sein..."
Es muss ja nicht immer schlecht sein, neues Land zu betreten, neue Erfahrungen zu sammeln.
Doch ein bisschen Wehmut steckt doch immer dahinter. Es gibt vor allem Menschen, mit denen man sein Leben geteilt hat
Jetzt geht das hauptsächlich nur über mobile soziale Medien wie WhatsApp & co.
Aber was wäre denn, wenn wir eben das Internet hätten?
Man würde gar nicht mehr in Kontakt stehen.
Oder man schickt dauernd Briefe mit ichweissnichtinzwischen 0,60 Cent.
Doch letztendlich muss ich sagen, dass es wesentlich schlimmer hätte kommen können (aber auch besser) - Die Gesamtsituation muss stimmen.
Schlagartig:
Lamettagewitter. Süße Endorphinschübe. Zuckerschock.
Herzrasen.
Liebe
Und wo wäre ich ohne sie -
Iris - nächsten Sonntag *_*

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