06.11.14

Ein Jahr ist es her.
Vor genau einem Jahr war ich im Flieger von Frankfurt nach Kuala Lumpur (und von da aus nach Auckland, Neuseeland) 
Ich will jetzt nicht melancholisch werden, aber es war eine geile Zeit. Um ehrlich zu sein würde ich es sofort wieder tun, am liebsten würde ich morgen wieder in einen Flieger steigen und auf in die große weite Welt fliegen, aber alles Gute muss wohl oder übel auch ein Ende haben. Doch was hat sich in diesem Jahr alles getan?
Sehr viel, vielleicht auch zu viel. Ich habe meinen ersten Geburtstag und Weihnachten bei 25 Grad aufwärts gefeiert, habe Neuseeland, Sydney, die Fidschis und Kuala Lumpur kennen gelernt, habe mich mit meinen Liebsten wiedergetroffen, habe gejobbt, mich auf zahlreiche Studienplätze beworben, bin mit dem Fahrrad von Wien nach Budapest gefahren, habe mich an der Uni Konstanz angeschrieben, nach längerer Wohnungssuche auch eine eigene erste Wohnung gefunden, dazu kommen noch alle Erlebnisse, die ich mit alten und neuen Freunden erlebt habe - man denke nur an mein Willkommens-Brunch, die zahlreichen Abende im Pub, habe Leute kennengelernt und verabschiedet (die meisten sehr schweren Herzens) hatte Angst vor der Zukunft, Freude auf das Studium, Zweifel an der Selbstständigkeit, Hoffnung auf wahnsinns tolle 3 Jahre, aber auch Angst vor 6 mal Prüfungszeit, vor 3 Jahren, in denen ich nicht mal mit Freunden mich treffen kann, weil sie in anderen Städten wohnen.
Ich dachte schon, dass das Jahr, in dem ich Abi gemacht habe, ereignisreich war. Mensch hab ich mich geirrt, aber muss denn sowas negativ sein? Ich schätze mal nein, vielleicht doch? Oder nur teilweise? Ich weiss es nicht, lasse mich aber gern überraschen. Es wird vielleicht momentan noch zu früh sein, um irgendwelche Schlüsse zu ziehen, aber es kommt, wie es kommen mag.
Optimisten haben gar keine Ahnung von den freudigen Überraschungen, die Pessimisten erleben.

Peter Bamm

Und da alles ein Ende haben muss, ENDE. 

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